Thüringer Landesarbeitsmarktprogramm gestartet

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Mit dem Landesarbeitsmarktprogramm „Arbeit für Thüringen und Zukunft Familie“ (LAP) bietet der Freistaat seit dem 5. Mai 2010 arbeitslosen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zusätzliche Unterstützung an. Das Programm soll 3.500 Personen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem ersten und zweiten Arbeitsmarkt oder in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen bringen.

Dazu werden im Programmteil A „Arbeit für Thüringen“ regionale Integrationsprojekte in den Landkreisen und kreisfreien Städten Thüringens etabliert. Dort werden 2.000 Personen betreut und begleitet mit dem Ziel, in sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse oder in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen integriert zu werden. Das Thüringer Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Technologie arbeitet dabei eng mit den Grundsicherungsstellen des SGB II und den Projektträgern zusammen. Der Programmteil B „Zukunft Familie“ richtet sich vor allem an „Familien-Bedarfsgemeinschaften“. Das sind Familien mit Kindern, in denen beide Elternteile oder alleinerziehende Erwerbsfähige arbeitslos sind. Durch diesen Programmteil sollen 1.500 Arbeitsplätze geschaffen werden, indem der Arbeitgeber Zuschüsse für die Einstellung von Arbeitslosen erhält.

Im Auftrag des Thüringer Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Technologie steuert und begleitet das Team „Programmbegleitung LAP“ in der GFAW das Landesarbeitsmarktprogramm „Arbeit für Thüringen und Zukunft Familie“.

Die GFAW berät Sie regelmäßig auch in Ihrer Nähe. Die genauen Termine zu den Sprechtagen vor Ort finden Sie unter www.gfaw-thueringen.de/cms/index.php5

 

Editorial

Liebe Thüringerinnen, liebe Thüringer,

Matthias Machnig, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie des Freistaates Thüringen
 

soziale Symmetrie gerade in Zeiten der Krise ist ökonomisch notwendig und gesellschaftspolitisch zwingend. Beim Sparpaket der Bundesregierung werden nicht die Verursacher, sondern vor allem die Leidtragenden der Finanz- und Wirtschaftskrise zur Verantwortung gezogen. 30,3 Milliarden Euro sollen in den kommenden vier Jahren im Bereich Arbeit und Soziales gespart werden. Gerecht geht anders. Statt die Ausgaben für die Schwächsten zu kürzen und damit den Sozialstaat in Frage zu stellen, muss es darum gehen, politisch handlungsfähig zu bleiben. Spielräume, vor allem bei den vermögensbezogenen Steuern, gibt es genug. Eine aktuelle Studie des DIW bestätigt diese Einschätzung.

 
 

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