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Die Internetplattform www.qualiservice-thueringen.de bietet seit April 2010 über 800 Angebote für die berufliche Weiterbildung in Thüringen. Anbieter sind etwa die Thüringer Industrie- und Handelskammern, die Handwerkskammern und zahlreiche private Bildungsdienstleister.
„Ob arbeitslos oder Arbeitnehmer, ob Privatperson oder Unternehmer, bei QualiService Thüringen findet jeder das passende Bildungsangebot“, sagt Thomas Kretschmer, Geschäftsführer der Gesellschaft für Arbeits- und Wirtschaftsförderung (GFAW). „Mit QualiService Thüringen wird künftig der Qualifizierungsbedarf in Thüringen frühzeitiger und detaillierter erkannt und die Fördermittelvergabe für Qualifizierungen noch effizienter gesteuert“, so Kretschmer.
Das Portal besteht aus verschiedenen Modulen: Kernstück ist die „BildungsDatenbank“, in der die Qualifizierungsangebote Thüringer Bildungsdienstleister veröffentlicht werden. Wer sich für Weiterbildungen interessiert, kann mit dem Suchagenten „Ihr BildungsBedarf“ spezielle Angebote recherchieren oder direkt beim Anbieter anfragen. Einen Überblick zu den bestehenden Lehrstellenbörsen der Thüringer Kammern gibt der „AusbildungsWegweiser“. Der „BildungsMonitor“ informiert über Trends und Entwicklungen der beruflichen Qualifizierung in Thüringen.
QualiService Thüringen ist ein Service der GFAW im Auftrag des TMWAT, gefördert aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.
Editorial
soziale Symmetrie gerade in Zeiten der Krise ist ökonomisch notwendig und gesellschaftspolitisch zwingend. Beim Sparpaket der Bundesregierung werden nicht die Verursacher, sondern vor allem die Leidtragenden der Finanz- und Wirtschaftskrise zur Verantwortung gezogen. 30,3 Milliarden Euro sollen in den kommenden vier Jahren im Bereich Arbeit und Soziales gespart werden. Gerecht geht anders. Statt die Ausgaben für die Schwächsten zu kürzen und damit den Sozialstaat in Frage zu stellen, muss es darum gehen, politisch handlungsfähig zu bleiben. Spielräume, vor allem bei den vermögensbezogenen Steuern, gibt es genug. Eine aktuelle Studie des DIW bestätigt diese Einschätzung.
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