Energie- und Green-Tech-Agentur gestartet

Auf einer Pressekonferenz am 23. Juni in Erfurt stellten Wirtschaftsminister Matthias Machnig und LEG-Chef Andreas Krey der Öffentlichkeit das Projekt Thüringer Energie- und Green-Tech-Agentur (ThEGA) als zentrales Kompetenz-, Beratungs- und Informationszentrum für die Entwicklung von Erneuerbaren Energien, Energieeinsparung und grünen Technologien vor (siehe Bericht in der 2.Ausgabe von WIR). Die ThEGA, organisatorisch der Landesentwicklungsgesellschaft Thüringen (LEG) angegliedert, besteht künftig aus den Fachbereichen Erneuerbare Energien, Energieeffizienz, Green-Tech sowie Beratung und Information. Spätestens Anfang 2011 wird die ThEGA voll arbeitsfähig sein.

Mit dem angegliederten Thüringer Demonstrationszentrum (ThEGAZ) wird der Thüringer Industrie die Möglichkeit gegeben, Produkte, Verfahren und Dienstleistungen auf diesem Gebiet auszustellen. Investoren für Thüringer Unternehmen, Bildungseinrichtungen sowie gewerbliche und private Akteure und Interessenten erhalten so die Möglichkeit, sich über die Entwicklungen im Greentech-Bereich zu informieren und sich in den einzelnen Themenfeldern beraten zu lassen.

Das ThEGAZ wird als Schaufenster der ThEGA Themen wie Energieeffizienz und Erneuerbaren Energien sicht- und anfassbar machen. Das Angebot soll die Bereitschaft zu Investitionen im Bereich der Erneuerbaren Energien erhöhen und berät dazu Kommunen, Industrie, Bauherren, Studenten und Schülern über die ganzheitliche Darstellung von Systemen und Technologien. Indem in der breiten Öffentlichkeit die Motivation gesteigert wird, sich mit diesen Themen zu beschäftigen, kann energetische Nachhaltigkeit zu einer alltäglichen Selbstverständlichkeit werden.

 

Editorial

Liebe Thüringerinnen, liebe Thüringer,

Matthias Machnig, Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie des Freistaates Thüringen
 

soziale Symmetrie gerade in Zeiten der Krise ist ökonomisch notwendig und gesellschaftspolitisch zwingend. Beim Sparpaket der Bundesregierung werden nicht die Verursacher, sondern vor allem die Leidtragenden der Finanz- und Wirtschaftskrise zur Verantwortung gezogen. 30,3 Milliarden Euro sollen in den kommenden vier Jahren im Bereich Arbeit und Soziales gespart werden. Gerecht geht anders. Statt die Ausgaben für die Schwächsten zu kürzen und damit den Sozialstaat in Frage zu stellen, muss es darum gehen, politisch handlungsfähig zu bleiben. Spielräume, vor allem bei den vermögensbezogenen Steuern, gibt es genug. Eine aktuelle Studie des DIW bestätigt diese Einschätzung.

 

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