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Mitte April 2010 stellte die LEG Thüringen die Studie „Thermische Speichertechnologien zur effizienten Nutzung Erneuerbarer Energien/Überschusswärme und ihre Umsetzung in Thüringen“ vor. Auftraggeber waren die LEG Thüringen und das Thüringer Wirtschaftsministerium. Das Institut für Regenerative Energietechnik der Fachhochschule Nordhausen hatte die Studie erstellt.
Ausgehend vom verstärkten Einsatz Erneuerbarer Energien gibt es einen weltweit enormen Bedarf an Speichermöglichkeiten. Ziel der LEG Thüringen war es, mit der Veranstaltung eine erste Bestandsaufnahme zu den Thüringer Akteuren und Potenzialen dieses Wachstumsmarktes vorzulegen.
Wärmespeicher haben eine besondere Bedeutung als zentrale Bausteine von solarthermischen und anderer Wärmesystemen. Mit thermischen Speichertechnologien können etwa schwankende Energieaufkommen ausgeglichen und erneuerbare Energien effizienter genutzt werden. Eine wichtige Anforderung an die Wärmespeicher ist die kostenarme Herstellung und Unterhaltung. Entwicklungsbedarf besteht vor allem für die Integration in bestehende Systeme. Hierfür wurden im Workshop erste Lösungsansätze diskutiert.
Das Spektrum der Vorträge reichte von der Vorstellung der Studie zu thermischen Speichertechnologien und ihrer Nutzung in Thüringen von Professor Thomas Schabbach und Professor Viktor Wesselak über einen Vortrag zu RubiTherm von Stefan Reinemann bis zu Baldur Ungers Vortrag zu „Molekularsieben als thermochemische Energiespeicher“. In zwei zusätzlichen Kurzbeiträgen stellte die Solarice GmbH, Artern das Thema „Solare Kälteanlagen zur (Wasser-) Eiserzeugung“ vor, Herr Bürger sprach zum Thema „Vakuumisolationspaneele und 2,2m³ Speicher- Thermoskanne“. Für die gute Resonanz des Workshops sprachen nicht zuletzt die äußerst intensiven Pausendiskussionen, die im Anschluss des Workshops weitergeführt wurden. Auch die Rückmeldungen aus dem Teilnehmerkreis zeugen von der positiven Aufnahme des thematischen Workshops und von ersten interessanten Kontakten der Teilnehmer untereinander.
Editorial
soziale Symmetrie gerade in Zeiten der Krise ist ökonomisch notwendig und gesellschaftspolitisch zwingend. Beim Sparpaket der Bundesregierung werden nicht die Verursacher, sondern vor allem die Leidtragenden der Finanz- und Wirtschaftskrise zur Verantwortung gezogen. 30,3 Milliarden Euro sollen in den kommenden vier Jahren im Bereich Arbeit und Soziales gespart werden. Gerecht geht anders. Statt die Ausgaben für die Schwächsten zu kürzen und damit den Sozialstaat in Frage zu stellen, muss es darum gehen, politisch handlungsfähig zu bleiben. Spielräume, vor allem bei den vermögensbezogenen Steuern, gibt es genug. Eine aktuelle Studie des DIW bestätigt diese Einschätzung.
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