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Mit dem Startschuss für die Studie „Zukunftsatlas 2020“ wird ein weiteres zentrales Projekt des Thüringer Wirtschaftsministeriums angeschoben. Ziel der Studie ist es, die Potenziale für Wachstum, Beschäftigung und Innovation in Thüringen zu erfassen und die wirtschaftlich besonders dynamischen und zukunftsträchtigen Branchen zu identifizieren. Auf dieser Basis wird ein Leitbild für die weitere ökonomische Entwicklung entworfen und Handlungsempfehlungen erarbeitet. Der Zukunftsatlas wird eine wesentliche Grundlage für die künftige Wirtschafts- und Innovationspolitik des Freistaates bilden.
Erarbeitet wird die Studie vom Beratungsunternehmen Roland Berger, das sich in einem europaweiten Vergabeverfahren erfolgreich gegen hochkarätige Mitbewerber durchsetzen konnte. In den kommenden Wochen werden die Berater von Roland Berger hierzu wichtige Akteure des Landes befragen und zu Workshops einladen. Die Ergebnisse der Studie sollen der Öffentlichkeit Anfang 2011 vorgestellt werden.
Editorial
soziale Symmetrie gerade in Zeiten der Krise ist ökonomisch notwendig und gesellschaftspolitisch zwingend. Beim Sparpaket der Bundesregierung werden nicht die Verursacher, sondern vor allem die Leidtragenden der Finanz- und Wirtschaftskrise zur Verantwortung gezogen. 30,3 Milliarden Euro sollen in den kommenden vier Jahren im Bereich Arbeit und Soziales gespart werden. Gerecht geht anders. Statt die Ausgaben für die Schwächsten zu kürzen und damit den Sozialstaat in Frage zu stellen, muss es darum gehen, politisch handlungsfähig zu bleiben. Spielräume, vor allem bei den vermögensbezogenen Steuern, gibt es genug. Eine aktuelle Studie des DIW bestätigt diese Einschätzung.
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