Arbeit
Thüringer Landesarbeitsmarktprogramm gestartet
Mit dem Landesarbeitsmarktprogramm „Arbeit für Thüringen und Zukunft Familie“ (LAP) bietet der Freistaat seit dem 5. Mai 2010 arbeitslosen erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zusätzliche Unterstützung an. Das Programm soll 3.500 Personen in sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf dem ersten und zweiten Arbeitsmarkt oder in arbeitsmarktpolitische Maßnahmen bringen.
mehrWirtschaft
Soziale Gerechtigkeit auch in Zeiten der Krise gefordert
Mit dem Sparpaket der Bundesregierung werden nicht die Verursacher der Finanz- und Wirtschaftskrise, sondern die unschuldig Leidtragenden zur Verantwortung gezogen. Damit wird das Solidaritätsprinzip der Gesellschaft in ihr Gegenteil verkehrt.
Dabei ist soziale Symmetrie gerade in Zeiten der Krise ökonomisch notwendig und gesellschaftspolitisch zwingend. Die Sparanstrengungen müssen sich an Grundsätzen orientieren: Verursacher der Krise müssen herangezogen werden. Starke Schultern müssen mehr tragen als schwache. Konjunkturstützende Maßnahmen und Investitionen müssen gesichert sein. 30,3 Milliarden Euro sollen in den kommenden vier Jahren im Bereich Arbeit und Soziales gespart werden, hier wurde die Sense angesetzt. Das Resultat: Wir lassen die Schwächsten im Stich und handeln volkswirtschaftlich gesehen kopflos. Denn aus der aktuellen Krise können wir uns nicht besinnungslos heraus sparen.
mehrEnergie
Neues Förderprogramm für kommunale Investitionen in Solarstrom
Zur Förderung des Ausbaus der Solarstromnutzung im Freistaat hat das Thüringer Wirtschaftsministerium das 1000-Dächer-Programm Photovoltaik aufgelegt. Gefördert wird die Errichtung von Photovoltaik-Anlagen auf Gebäudedächern und an Gebäudefassaden. Auch Anlagen an anderen Bauwerken wie Lärm- und Sichtschutzwänden werden gefördert, wenn diese sich im Eigentum von Kommunen, kommunalen Unternehmen oder gemeinnützigen Unternehmen befinden.
mehrTourismus
Landestourismuskonzeption und Tourismus-Beirat stärken das Reiseland Thüringen
Die Anfang des Jahres durch das TMWAT vorgelegte Studie zum Wirtschaftsfaktor Tourismus (Bericht WIR NR. 1, Seite 23) hat es bereits gezeigt: Mit einem jährlichen Bruttoumsatz von 3,2 Milliarden Euro hat der Tourismus im Freistaat Thüringen eine starke Wirtschaftskraft. Die positive Entwicklung der Übernachtungszahlen in den vergangenen Jahren zeigt, dass das Reiseland Thüringen auch weiterhin ein großes Entwicklungspotenzial hat.
mehrAusbildung
Aktionsprogramm sichert langfristige Verfügbarkeit von Fachkräften
Die Prognosen sprechen eine klare Sprache: Bis 2030 könnte Thüringen ein Drittel seiner erwerbsfähigen Bewohner verlieren.
mehrFörderpolitik
EFRE-Förderung lässt Thüringer Ideen Wirklichkeit werden
Der Europäische Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) hatte 2009 ein erfolgreiches Jahr. Für eine Vielzahl von Projekten wurden Fördergelder beantragt und bewilligt – in der Finanz- und Wirtschaftskrise ein wichtiger Faktor für die Entwicklung des Standortes Thüringen.
mehrTechnologie
Greentech-Workshop zum EFRE-Wettbewerbsaufruf
„Global denken – in Europa handeln“: Mehr als 100 Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Forschung kamen am 10. Mai 2010 zusammen, um die Potenziale der grünen Technologien für Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen im Freistaat Thüringen zu erörtern. Zu dem Greentech-Workshop hatte das Thüringer Wirtschaftsministerium anlässlich des 3. EFRE-Wettbewerbsaufrufes für Transnationale Forschungsprojekte in die Räume der Erfurter Industrie- und Handelskammer geladen.
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Liebe Thüringerinnen, liebe Thüringer,
soziale Symmetrie gerade in Zeiten der Krise ist ökonomisch notwendig und gesellschaftspolitisch zwingend. Beim Sparpaket der Bundesregierung werden nicht die Verursacher, sondern vor allem die Leidtragenden der Finanz- und Wirtschaftskrise zur Verantwortung gezogen. 30,3 Milliarden Euro sollen in den kommenden vier Jahren im Bereich Arbeit und Soziales gespart werden. Gerecht geht anders. Statt die Ausgaben für die Schwächsten zu kürzen und damit den Sozialstaat in Frage zu stellen, muss es darum gehen, politisch handlungsfähig zu bleiben. Spielräume, vor allem bei den vermögensbezogenen Steuern, gibt es genug. Eine aktuelle Studie des DIW bestätigt diese Einschätzung.
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